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#selfcare – Investiere Zeit in DICH – Im LML-Interview Shakiba Eisenblätter von Still!Mami


Foto: Karina Guerts

“Nimm Dir Zeit für Dinge,

die Dich glücklich machen!”

Stell Dir vor, Du hast plötzlich eine Stunde FREIZeit.  Nur für Dich. Was tust Du? Bekommst Du Herzrasen und weißt vor Schreck nicht, was Du tun sollst? Läufst Du aufgeregt von Zimmerecke zu Zimmerecke und räumst, kramst, ordnest als wolltest Du einen neuen Weltrekord aufstellen? Oder nimmst Du diese Stunde dankbar vom Universum entgegen und investierst sie in Wellness-Minuten für Körper und Geist? Vielleicht findest Du Entspannung in einer bestimmten Tätigkeit, wie Shakiba Eisenblätter, ehemalige Basketballspielerin und Mama von zwei Kindern. Wie sie dazu gekommen ist, ihr wunderbares Label Still!Mami ins Leben zu rufen, wie ihr die Herstellung ihrer Produkte beim Abschalten und Glücklichsein hilft und was #selfcare für sie bedeutet, erfahrt ihr in diesem wunderschönen Interview. Und gewinnen könnt Ihr natürlich auch wieder!

Foto: Karina Guerts

Liebe Shakiba, was hat Dich dazu gebracht, für das zu brennen was Du heute mit Erfolg tust? Gibt es einen Schlüsselmoment/ eine Schlüsselsituation?

Ich habe meine beiden Kinder gestillt. Schon bei meiner großen Tochter empfand ich es in der Öffentlichkeit als nicht so angenehm. Da kam mir die Idee von einem großen Stilltuch. Das habe ich dann für mich genäht und genutzt. Die Idee „das muss ich jetzt unbedingt verkaufen“ gab es da aber nicht gleich. Mit meiner zweiten Tochter war das Thema “Stillen in der Öffentlichkeit” wieder aktuell und ich habe den Musselinstoff (aus dem auch die klassischen Spuktücher sind) für mich entdeckt und lieben gelernt. Dann habe ich begonnen, „mein Stilltuch“ auch zum Verkauf zu nähen und wahnsinnig positive Rückmeldungen aus meinem Umfeld bekommen. Das hat mich sehr motiviert, so weiter zu machen. Inzwischen kaufen tatsächlich circa 90% meiner Kundinnen gar nicht das Stilltuch, sondern das „XXL-Tuch“, quasi als Modetuch, weil Musselin als Stoff aufgrund seiner tollen Eigenschaften total angesagt ist. Die Nachfrage ist sehr groß und bestätigt mich in dem, was ich tue!

Was tust Du um zu entspannen, abzuschalten und Dir Gutes zu tun?

Das ist eng verknüpft mit meiner Arbeit. Ich habe es früher schon geliebt, an der Nähmaschine zu sitzen. Wenn ich etwas nähe, die Maschine rattert, die Gedanken fliegen… kann ich sehr gut  abschalten und ich stelle dabei auch noch etwas Wunderbares her. Da ich eher der ergebnisorientierte Mensch bin, es brauche etwas zu schaffen, etwas zu leisten, gibt mir das Nähen auch ein unglaublich gutes Gefühl. Außerdem bin ich grundsätzlich eher der Typ „Hummeln im Po“ als „tiefenentspannt und zurückgelehnt“, dementsprechend bedingt das Eine das Andere.

Ansonsten investiere ich aber auch Zeit in Zeit! Ich entscheide mich also bewusst dafür, mir Zeit freizuschaufeln und mich zum Beispiel mit einer Freundin zu treffen oder mal kurz einen Kaffee zu trinken – NUR FÜR MICH! Und das gibt mir das gute Gefühl, mir etwas Gutes getan zu haben und mich selbst zu belohnen.

Wendest Du bestimmte Praktiken oder Handlungsroutinen an, die Dir helfen Stress zu vermeiden und/oder damit umzugehen?

Tatsächlich ist es so, dass es mich entspannt und runter bringt, wenn ich etwas an der Nähmaschine geschaffen habe und dann die wunderschönen Musselintücher für die Kundin einpacke mit tollem Seidenpapier und schönem Schleifenband. – Das ist einfach herrlich!

Was ist Schönheit für Dich? – Von außen, innen, als Gesamtpaket?

Ein Lächeln ist definitiv Schönheit für mich! Eine Zufriedenheit, die eine Person ausstrahlt, ist Schönheit, die von innen nach außen kommt.

Foto: Karina Guerts

Hast du bestimmte Nahrungsmittel, Kräuter oder andere „supplements“ die Dir helfen Haut, Haar und Body strahlen zu lassen?

Nein, habe ich eigentlich gar nicht. Ich esse total gerne Obst und Gemüse. Je nach Saison genieße ich diese ganzen leckeren Früchte im Sommer wie Nektarinen und Erdbeeren, im Winter ernähre ich mich von Mandarinen und Äpfeln, diversem Gemüse und ich liebe Käse!! Aber ansonsten benutze ich keine speziellen Produkte oder Kräuter. Ich müsste aber viel mehr trinken!

Hast Du eine Workout-Routine und wie sieht diese aus?

Ich bin ja eigentlich Basketballspielerin und habe es fast 20 Jahre als Leistungssport betrieben. Leider habe ich mir dabei aber eine Hüftarthrose herangezüchtet und konnte leider dann nach dem zweiten Kind nicht mehr vollständig zurück in den Sport. Gerade arbeite ich aber an meinem Comeback.  🙂 Ich mache zurzeit viel EMS-Training, um die Tiefenmuskulatur rund um Hüfte, Oberschenkel, Beine zu kräftigen, weil ich wenig Zeit für Sport habe. Einmal pro Woche bin ich im Fitnessstudio auf dem Crosstrainer und „planke“ danach sehr gern! Eine strikte Routine ist das aber nicht.

Wie sieht Dein Morgen so aus? Und wie sähe er aus, wenn er perfekt wäre?

Mein Morgen ist natürlich hektisch, weil der Alltag mir zeitliche Deadlines aufzwingt: Man muss zu einer gewissen Zeit mit den Kindern in der Kita und zu einer bestimmten Zeit im Büro sein … Das ist natürlich stressig – wie sicherlich bei fast allen Müttern.

Mein Morgen wäre perfekt, wenn ich alles immer so laufen lassen könnte, wie es gerade passt. Wenn also die Kinder noch zu Ende spielen können, bevor sie sich anziehen … So wie es eigentlich immer am Wochenende ist, wenn sich jeder in seinem Tempo anziehen kann, bevor es gemütlich zum Frühstückstisch geht.

Hast du irgendwelche „Zubettgeh“-Rituale, die Dir helfen gut zu schlafen?

Da ich ein Person bin, die eigentlich immer Staub aufwirbelt, immer neue Ideen hat und immer schon drei weitere Events im Hinterkopf hat und planen möchte, ist es am ehesten so, dass, wenn ich mit dem Handy im Bett liege, mich von einer Serie berieseln lasse oder bei Pinterest stöbere. Das ist die traurige Wahrheit: Social Media bringt mich runter und entspannt mich.

Gibt es für Dich hilfreiche “Achtsamkeits”-Rituale, die Du durchführst, um immer wieder in den Moment zurück zu finden und zur Ruhe zu kommen?

Im Moment würde ich sagen „nein“, da ich mich gerade sehr gut und „im Flow“ fühle. Ich habe selten Momente im Alltag, in denen ich kurz auf Pause drücken möchte und durchatmen muss, um wieder weitermachen zu können. Klar, mit Kindern passiert es immer wieder, dass etwas kaputt oder schief geht. Diese Momente, in denen man zügig los muss und dann noch kleine und große Katastrophen passieren …  Da reagiert man auch mal über und ist gestresst, aber das sind zum Glück nur kurze Momente. Der Alltag an sich ist eigentlich ganz rund.

Welchen Tipp möchtest Du unserer Community zum Thema „selfcare“ geben?

Ich finde, dass es total wichtig und es viel zu selten ist, dass wir uns selbst belohnen und Zeit in Zeit investieren. Das kann ein Kaffee sein, ein leckeres Eis oder ein Städtetrip mit der besten Freundin. Das mache ich zwei Mal im Jahr. Auch regelmäßige Paarzeiten, in denen die Kinder bei den Großeltern bleiben, sind für mich sehr wichtig. Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich finde, dass man sich damit belohnt und sich selbst bei Laune hält für die Zeiten, die dann mal ein wenig schwerer sind.

Danke, liebe Shakiba!

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